Heute ist Ostern. Deshalb möchte ich mal hier festhalten, dass ich Gottes Gegenwart fühle, immer. Und dass er sich um Kleinigkeiten, die mir wichtig sind, kümmert, man würde es nicht glauben. Wenn es wirklich schlimm ist, und ich flehe ihn an, dann kommt immer alles gut. Ich hoffe, das Danken nie zu vergessen. Manchmal hört, reagiert er natürlich nicht, aber dann ist es meist / immer gar nicht nötig. Es muss so sein, manchmal sehe ich den Zweck sogar später ein.
Als Gesprächspartner ist er mir unversetzlich. Meine Beziehung zur Bibel: AT: veraltet, von Menschen geprägt, aber spannend, nicht zuständig. NT: Das Bild Jesu, die Antwort auf viele Fragen und zusammengefasst: Liebe Deinen nächsten wie dich selbst.
Von der unschöpferischen Phase des letzten Eintrags bin ich weg. Trotzdem, ich sollte etwas gegen das Abnehmen meiner Phantasie unternehmen.
Noch zu Ihm: Am Donnerstag konnte er ja nicht kommen, wegen Proben für Aufführung am Karfreitag. Ich musste um 7 in der Bibliothek sein. Nach Überlegen nahm ich den Fussweg duch den Friedhof. Beim Schulhaus kommt einer entgegen. Es wäre ja ein zu schöner Zufall. Im Näher kommen stellt sich heraus, Er ist es.
Wir redeten bis 7.15, über Jugendgruppe, Pilatusrolle (passt ihm nicht, Bibel sei für ihn ein alter Schunken) etc. Ich habe oft Mühe, zu verstehen, was er meint. Wage zu behaupten, er formuliere schlecht, ich auch, bin immer durcheinander in seiner Gegenwart. Wenn er nur in der Jugendgruppe bleibt. Ich will als Pressechef ins Team. Er soll sich auch wählen lassen!
Am Freitag ging ich nicht in die katholische Kirche um ihn zu sehen. War das ein sinnloses Opfer? Am Sonntag war ich an einem Medientag in der „Prärie“ in B. Interessante Leute. Viel gelernt. Dienstag ist Schulbeginn. Bäh!