18. Dezember Donnerstag 1986

Je suis fâchée! Pourquoi suis je tombée amoureuse de ce type, et lui pas de moi? Il me rend folle, avec sa présence. Je suis jalouse des autres filles, qui ont un garçon, mais je ne veux pas seulement un ami, je veux lui! Je ne peux pas rester léger et neutral, comme je suis avec lui. Mais je suis rien pour lui, peut-être une colègue, mais rien de plus. Pourquoi suis je si laide, bête, compliquée… Qu’est-ce que je doix faire? Qu’est-ce que je ferai, s’il demande une autre?

An sich ein guter Abend in der Jugendgruppe. Aber eben, ich kann nicht ruhig sein und mich einfach an ihm freuen. Wir haben geträumt, Kerzen gehalten, Liebe getanzt und uns nette Worte zu Weihnachten geschenkt.

"Liebe Worte" von der Jugendgruppe (Weihnachtsgeschenk)

"Liebe Worte" von der Jugendgruppe (Weihnachtsgeschenk)

Dann übliches Herumliegen/sitzen (nach Teppichabstimmung). Nette Frisur hat er, war spitze gelaunt. Er geht am Samstagmorgen nach Paris. Ich muss an den Bahnhof. Ob ich gehe? Habe zu kitzeln versucht. Ich glaube er hält mich gar nicht für fähig, schmerzhafte Gefühle zu haben. Bin ich so oberflächlich? Was soll ich tun? Er kümmert sich so nett um M., weil sie so depressiv ist im Moment (einsam in heiliger Zeit). Und ich? Dieser Bursche bringt mich zum Durchdrehen.

Ich brauche Hilfe. Aber Mutter nervt sich ja nur immer mehr ab mir und sich. Weil ich alles falsch mache. Aber ich bin nicht bereit, mich zu verleugnen. Ich will geliebt werden, wie ich bin. Ändern ist in Ordnung, aber Verstellen geht nie gut!

B. hat wieder eine teifsinnige Frage gestellt (warum ich so abwesend „Auf Wiedersehen“ sage…). Ich erliess mich dann in einer Psychoanalyse über meine andere Erfahrungsweise… Wenn doch die Göre nur über sich selbst reden kann!!!

Wenn ich mich doch nur irgendwo abreagieren könnte. Das bricht doch sonst eines Tages aus. Ob das Tagebuch reicht? Ich flehe um Kraft, mal was richtig zu machen.

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